Budgets fest im Griff
WebFOCUS ermöglicht dem Europarat einfache und zuverlässige Kontrolle der Budgetverwaltung
Die Situation |
Der Europarat ist die älteste politische Organisation auf europäischer Ebene. Er wurde 1949 gegründet. Heute gehören ihm 46 Länder an. Die Organisation wächst weiter und damit nehmen auch die Kontrollaufgaben zu, um sicherzustellen, dass alle Mitgliedstaaten ihre Zusagen einhalten und ihren Verpflichtungen nachkommen, die sie mit ihrem Beitritt eingegangen sind. Seit November 1990 hat der Europarat mit dem Beitritt von 21 Ländern aus Mittel- und Osteuropa eine wahrhaft paneuropäische Dimension angenommen und ist heute die Institution, die das erweiterte Europa vertritt. Der Europarat verwaltet ein Gesamtbudget von über 260 Millionen Euro jährlich (Zahlen basieren auf 2006). |
Die Zielsetzung |
Angesichts seiner sich ständig verändernden und wachsenden Rolle in Europa beschloss der Rat, seine IT-Infrastruktur zu rationalisieren und zu optimieren. Dazu wurde auch untersucht, in welcher Weise die Infrastruktur verwaltet und von den Mitarbeitern genutzt wurde. Zudem stand ein umfassendes Upgrade des Finanzinformationssystems an. Zu diesem Zeitpunkt wurde eine Ausschreibung – in Form einer Leistungsanfrage (Request for Information - RFI) – an Business Intelligence Anbieter lanciert. Man suchte nach einer End-to-End-Lösung, die für alle Ebenen der Organisation einfach zu bedienen war. Eine weitere Anforderung war die Einhaltung eines engen Zeitrahmens für die Implementierung. Dieser war durch das zu diesem Zeitpunkt anstehende Upgrade des Finanzinformationssystems vorgegeben. |
Die Lösung |
Die Ausschreibung erfolgte im März 2005, WebFOCUS – die Lösung von Information Builders – wurde im Juli 2005 angeschafft. Im Oktober 2005 – und damit planmäßig – erfolgte die Einführung. „Bei der Evaluierung des Produktangebotes sind wir nach ganz bestimmten Kriterien vorgegangen“, erklärt Nigel Lassman, Projektmanager beim Europarat. „Die wichtigsten Punkte waren eine einfache Benutzeroberfläche für mehr als 200 Mitarbeiter auf allen Ebenen der Organisation, präzise Drill-Down-Funktionalität, ein breites Spektrum an verschiedenen Reportformaten sowie hohe Performance”. |
Das Ergebnis |
„Die Entscheidung für die Investition in eine Business Intelligence Lösung war ausschließlich geschäftsgetrieben” erläutert Nigel Lassman. „Die Menge an Informationen, die wir generierten und verwalten mussten, war so enorm, dass wir sie nicht schnell genug verarbeiten konnten, um damit Entscheidungsprozesse effektiv zu unterstützen. Was den Return-on-Investment (ROI) betrifft, zielte unser Ansatz in diesem Fall weniger auf unmittelbare finanzielle Vorteile. Profitieren wollten wir zunächst eher hinsichtlich Support und Effizienz, obwohl wir mit WebFOCUS auch eine nicht unerhebliche Zahl von Arbeitstagen jährlich einsparen“. |